Klar im Einsatz
Thorsten Springauf lehnt lächelnd an einem Feuerwehrfahrzeug
Thorsten Springauf als Einsatzleiter mit weißem Helm, Warnweste und Unterlagen an einer Einsatzstelle bei Nacht

Thorsten Springauf Einsatzleiter. Coach. Stresshacker.

Ich trainiere Einsatzkräfte darin, unter Druck klar zu bleiben, nach dem Einsatz wieder runterzukommen und ihre Resilienz Schritt für Schritt zu entwickeln. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie bedeutend das im Einsatz ist, aber auch für unser gesamtes Leben.

Über 30 Jahre im Einsatzdienst

Nächtlicher Wohnhausbrand: Flammen schlagen aus einem Fenster im Obergeschoss, Feuerwehrleute arbeiten am Hauseingang

Ich bin feuerwehrtechnischer Einsatzleiter bei einer Berufsfeuerwehr im Ruhrgebiet. Angefangen habe ich 1992 bei der Freiwilligen Feuerwehr, seit 1996 bin ich bei der Berufsfeuerwehr, seit 2002 führe ich Einsätze. Mehrere Jahre bin ich als Rettungsassistent auf dem RTW gefahren.

Ich kenne die Anfahrt mit hohem Puls. Ich kenne zittrige Hände. Ich kenne den Tunnelblick. Und auch den Blackout habe ich schon erlebt.

Ich habe Opfer von Verkehrsunfällen gesehen, die mich noch Monate nach dem Einsatz im Schlaf begleitet haben. Damals gab es noch keine PSNV. Keine psychosoziale Unterstützung. Nur den Satz, den viele von uns kennen: „Reiß dich zusammen.“

Was es damals wie heute kaum gibt: die aktive Entwicklung unserer Resilienz. Bevor es kritisch wird.

Genau darum geht es beim aktiven Stresshacking. Um den vorbeugenden Ansatz. Damit wir im Einsatz handlungsfähig bleiben. Damit wir Einsätze schneller abschütteln können. Und damit sie sich gar nicht erst in uns festsetzen.

So erhalten wir unsere psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit nachhaltig. Und wir schützen, was am Ende zählt: unsere Lebensqualität.

Warum ich Einsatzkräfte im Stresshacking trainiere

Thorsten Springauf als Einsatzleiter im Gespräch mit einem Kollegen bei einem Flächenbrand auf einem Stoppelfeld

Der Einsatzdienst hat mich sehr früh eines gelehrt: Wir sehen Dinge, die die meisten Menschen nie sehen. Und wir sollen in Situationen funktionieren, die sich viele gar nicht vorstellen können.

Sehr früh habe ich gemerkt, wie wichtig Techniken und Strategien für Hochstresssituationen sind. Damit ich in meiner Kraft bleibe. Damit ich funktioniere. Und ganz wichtig: damit ich den Einsatzdienst langfristig psychisch gesund durchhalte. Da habe ich erkannt, wie wichtig Resilienz gerade für uns Einsatzkräfte ist.

Also habe ich für mich selbst nach Tools und Techniken gesucht. Dabei habe ich festgestellt, wie wunderbar sie funktionieren. Und wie einfach es sein kann. So ist die Idee entstanden, meine Erfahrung für andere Einsatzkräfte nutzbar zu machen.

Deshalb teile ich heute Strategien und Techniken für Stressmanagement und Resilienz. Ich habe sie in vielen Fortbildungen gelernt und selbst erfahren. In Persönlichkeitsentwicklung, Stressmanagement, Coaching, Emotionsmanagement und Burnout-Prävention. Jetzt übertrage ich sie in den besonderen Kontext des Einsatzdienstes.

Coach seit 2012

Thorsten Springauf sitzt lächelnd in seiner Coaching-Praxis

Neben dem Einsatzdienst arbeite ich seit 2012 als selbstständiger systemischer Resilienz- und Mindsetcoach. In meiner Praxis in Nettetal habe ich über 1.200 Coachings und Trainings begleitet.

  • EmTrace-MasterCoach
  • MeSource-Facilitator
  • Mimikresonanz-Trainer und Profiler
  • wingwave-Emotionscoach
Weitere Qualifikationen anzeigen
  • Coach für Imaginative Systemstruktur-Aufstellung
  • Ziel- und Ressourcen-Coach
  • Ressourcen- und Modeling-Coach
  • Time-Line- und Stress-Imprinting-Coach
  • CORE-Transformation-Coach
  • Burnout-Prophylaxe-Coach
  • Coach für systemische Rollenklärung
  • Fitnesstrainer B-Lizenz (BSA-Akademie)
  • Trainer für Sportrehabilitation (BSA-Akademie)
  • Star 2 Spinning-Instructor
  • Polar Own-Zone-Guide

Sie möchten einzeln mit mir arbeiten? Dann schauen Sie sich mein Einzelcoaching für Einsatzkräfte an.

Wie ich arbeite

Thorsten Springauf erklärt bei einem Vortrag vor Publikum, was unter Stress im Nervensystem passiert

Ich bin ein Kollege, der übersetzt, was die Forschung über Stress und Nervensystem weiß, in Handgriffe für unseren Dienst. Was ich weitergebe, probiere ich vorher selbst im Einsatz aus.

  • Kurze Übungen, die in den Dienst passen
  • Verständlich erklärt, ohne Fachchinesisch
  • Training in kleiner Gruppe, auf Augenhöhe
  • Persönliche Begleitung statt anonymer Massenkurs

Die Psychosoziale Notfallversorgung und die Hilfe von Ärztinnen, Ärzten und Therapeutinnen, Therapeuten bleiben wichtig. Aktive Resilienzförderung und bewusstes Stresshacking ergänzen sie. Und schließen damit die präventive Lücke.

Ihr möglicher erster Schritt ins aktive Stresshacking

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