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Dehydration im Einsatz: Flüssigkeitsmangel erkennen und vorbeugen

35 Grad. Volle Schutzkleidung. Eine Lage, die sich zieht. Wir schwitzen und merken es kaum. Dabei kann schon leichter Flüssigkeitsmangel Aufmerksamkeit und Stimmung verschlechtern. Hier lesen Sie, woran Sie ihn erkennen und wie Sie im Dienst vorbeugen.

Thorsten Springauf · Lesezeit 6 Minuten

Ein Feuerwehrmann sitzt nach einem Einsatz bei Hitze im Schatten neben dem Löschfahrzeug. Er trinkt Wasser aus einer Flasche und die Atemschutzmaske hängt um seinen Hals (KI-Bild)

Warum wir im Einsatz zu wenig trinken

Dehydration heißt Flüssigkeitsmangel. Der Körper verliert mehr Wasser, als er aufnimmt. Oft hört man auch das Wort Dehydrierung. Im Einsatzdienst ist das kein Randthema. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) schreibt für die Feuerwehr: „In der Regel wird bei allen Tätigkeiten ein Flüssigkeitsverlust auftreten.“

Die Gründe kennen wir alle:

  • Unter Atemschutz können wir nicht trinken.
  • Schutzkleidung für den Innenangriff isoliert. Bei warmem Wetter schwitzen wir darin laut DGUV massiv.
  • Im Rettungsdienst und bei der Polizei arbeiten wir im Sommer oft in der prallen Sonne. Mit Weste, Handschuhen und ohne Schatten.
  • Lange Lagen lassen kaum Pausen. Die Flasche liegt dann im Fahrzeug.

Dazu kommt: Leichter Flüssigkeitsmangel fällt oft gar nicht auf. Darauf weist das Gesundheitsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin. Im Einsatz sind wir auf die Lage konzentriert. Für den eigenen Körper bleibt wenig Aufmerksamkeit.

Was leichte Dehydration mit Kopf und Stress macht

Ein Forschungsteam um Matthew Ganio hat 26 junge Männer untersucht (2011). Sie verloren durch Gehen auf dem Laufband und teils mit einem entwässernden Medikament im Schnitt rund 1,6 Prozent ihres Körpergewichts. Verglichen wurde mit einem Durchgang, in dem sie genug tranken. Mit dem Flüssigkeitsverlust machten die Männer in einem Aufmerksamkeitstest mehr Fehler. Ihr Arbeitsgedächtnis reagierte langsamer. Und sie fühlten sich müder und angespannter.

Bei 25 jungen Frauen fand dasselbe Team ein ähnliches Bild (Armstrong et al. 2012). Hier lag der Verlust bei rund 1,4 Prozent. Die Frauen hatten schlechtere Laune und öfter Kopfschmerzen. Sie konnten sich nach eigener Angabe schlechter konzentrieren. Aufgaben fühlten sich schwerer an. Die meisten Testleistungen blieben allerdings stabil.

Wie groß ist der Effekt insgesamt? Eine Meta-Analyse von Wittbrodt und Millard-Stafford (2018) hat 33 Studien ausgewertet. Betroffen waren vor allem Aufmerksamkeit, Handlungssteuerung und Koordination. Deutlicher wurden die Effekte ab 2 Prozent Verlust. Darunter waren sie klein und unsicher. Reine Tests der Reaktionszeit veränderten sich kaum.

Zur Einordnung: 2 Prozent sind bei 80 Kilogramm 1,6 Kilogramm. Das entspricht grob 1,6 Litern Flüssigkeit. Der Deutsche Feuerwehrverband schreibt dazu: Ein anstrengender Einsatz in mehrlagiger Schutzkleidung führt schnell zu extremem Flüssigkeitsverlust.

Und der Stress? Eine kleine Studie aus Liverpool (Kashi et al. 2025) hat Menschen verglichen, die gewohnheitsmäßig wenig oder viel trinken. Je 16 Personen absolvierten einen standardisierten Stresstest. Nur in der Gruppe mit wenig Flüssigkeit stieg das Stresshormon Cortisol danach deutlich an. Puls und Anspannung stiegen in beiden Gruppen ähnlich. Finanziert hat die Studie die Forschungsabteilung eines Lebensmittelkonzerns, der auch Mineralwasser verkauft. Sie ist ein Hinweis und kein Beweis. Wie stark der Effekt im Einsatz ist, weiß bisher niemand.

Flüssigkeitsmangel: Symptome und Warnzeichen

Das IQWiG nennt neben Durst diese ersten Zeichen:

  • trockener Mund
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsprobleme
  • Abgeschlagenheit und rasche Ermüdung
  • weniger körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • seltener Harndrang sowie weniger und dunklerer Urin

Bei stärkerem Mangel kommen laut IQWiG unter anderem Schwindel beim Aufstehen, Herzrasen und Muskelkrämpfe dazu.

Ein einfacher Check ist der Blick in die Toilette. Hellgelber Urin spricht laut der Arbeitsgruppe Sporternährung der DGE für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt. Dunkler Urin ist ein Grund nachzutrinken.

Achten Sie auch im Team aufeinander. Kopfschmerzen und schlechte Laune nach einem langen Einsatz haben nicht immer mit der Lage zu tun. Manchmal fehlt einfach Wasser. Welche Signale der Körper bei Stress sendet, lesen Sie im Artikel Stresssymptome und Körpersignale.

Wie viel trinken am Tag? Was die DGE empfiehlt

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen rund 1,5 Liter Getränke am Tag. Für Erwachsene von 25 bis unter 51 Jahren nennt sie als Richtwert 1.410 Milliliter aus Getränken. Weiteres Wasser kommt aus dem Essen und aus dem Stoffwechsel. Insgesamt sind es 2.600 Milliliter am Tag.

Diese Werte gelten für durchschnittliche Bedingungen. Bei Hitze und schwerer körperlicher Arbeit steigt der Bedarf. Das schreibt die DGE ausdrücklich.

Für Einsätze bei Hitze gibt es konkretere Zahlen. Der damalige Bundesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich nannte 2022 etwa drei Liter am Tag. Nach einem Einsatz unter Atemschutz oder im Chemikalienschutzanzug kommen weitere 1,5 Liter dazu. Für Vegetationsbrände nennt die DGUV als Faustformel mindestens 2 bis 3 Liter je Arbeitsschicht. Oft braucht es sogar bis etwa einen Liter pro Stunde.

Was gehört ins Glas? Die besten Durstlöscher sind laut DGE Leitungs- und Mineralwasser sowie ungesüßte Tees. Ungesüßter Kaffee zählt mit. Allerdings nur in Maßen. Zuckergesüßte und alkoholische Getränke empfiehlt die DGE nicht.

Trinken bei Hitze: Routinen vor, im und nach dem Einsatz

Durst ist ein gutes Signal. Die Arbeitsgruppe Sporternährung der DGE rät Sportlerinnen und Sportlern sogar ausdrücklich, auf ihren Durst zu hören. Im Einsatz liegt das Problem oft woanders: Wir können nicht trinken, wenn der Durst kommt. Deshalb braucht es Routinen. Der Bundesfeuerwehrarzt rät: vor, während und nach dem Einsatz trinken. In kleinen Portionen, aber kontinuierlich.

Vor dem Einsatz

  • Starten Sie gut versorgt in den Dienst. Ein großes Glas Wasser zur Übergabe ist ein guter Anfang.
  • Halten Sie Getränke im Fahrzeug bereit. Das empfiehlt auch der Bundesfeuerwehrarzt.
  • Füllen Sie Ihre Flasche nach jedem Einsatz wieder auf.

Im Einsatz

  • Nutzen Sie jede Pause für ein paar Schlucke. Auch am Atemschutz-Sammelplatz.
  • Planen Sie bei Hitze früh eine Ablösung ein. Mehrere Atemschutzeinsätze hintereinander für dieselbe Person sollen laut Bundesfeuerwehrarzt vermieden werden.
  • Hitze im Blick zu behalten ist laut Bundesfeuerwehrarzt auch eine Führungsaufgabe.

Nach dem Einsatz

  • Trinken Sie nach einem Atemschutzeinsatz bewusst nach.
  • Wiegen Sie sich vor und nach einer schweißtreibenden Übung. Jedes verlorene Kilogramm entspricht grob einem Liter Flüssigkeit. Für eine schnelle Rehydrierung nennt die DGE-Arbeitsgruppe etwa 1,5 Liter pro verlorenem Kilogramm.
  • Bei mehr als anderthalb Stunden Belastung rät die DGE-Arbeitsgruppe zu Getränken mit Natrium und Kohlenhydraten. Auch die DGUV nennt für die Feuerwehr ausdrücklich Elektrolytersatz.

Mehr hilft dabei nicht unbegrenzt. Wer unter Belastung weit mehr trinkt als nötig, riskiert laut DGE-Arbeitsgruppe eine Hyponatriämie. Das ist ein gefährlicher Mangel an Natrium im Blut.

Hitzestress: wann es ein Notfall ist

Bei Hitzestress kommen zwei Dinge zusammen. Wir verlieren viel Wasser. Und die Wärme staut sich im Körper. Die DGUV nennt als mögliche Folgen Hitzekrampf, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag.

Bei einer Hitzeerschöpfung sind laut Erste-Hilfe-Karte der DGUV Kopfschmerzen und starkes Schwitzen typisch. Dazu kommen blasse Haut und ein schneller Puls. Der Blutdruck kann abfallen. Beim Hitzschlag ist die Haut heiß und rot. Betroffene taumeln, sind verwirrt oder werden bewusstlos.

Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen oder Krampfanfälle sind ein Notfall. Wählen Sie die 112 oder alarmieren Sie den Rettungsdienst nach. Bringen Sie die Person in den Schatten. Öffnen Sie schwere Kleidung und kühlen Sie mit feuchten Tüchern. Ist die Person bei Bewusstsein, geben Sie ihr zu trinken. Der Bundesfeuerwehrarzt sagt es deutlich: Im Zweifel den Rettungsdienst nachalarmieren. Das gilt auch, wenn es uns selbst betrifft.

Manche von uns sind bei Hitze stärker gefährdet. Die DGUV nennt zum Beispiel akuten Durchfall oder Fieber. Auch bestimmte Medikamente können eine Rolle spielen. Etwa Entwässerungstabletten oder blutdrucksenkende Mittel. Klären Sie das bei Bedarf mit Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt oder dem Betriebsarzt.

Trinken ist Einsatzvorbereitung

Vor Dienstbeginn prüfen wir Fahrzeug, Geräte und Atemschutz. Die eigene Flasche gehört genauso dazu. Trinken ist kein Wellness-Thema. Es ist Einsatzvorbereitung.

Flüssigkeitsmangel kann uns Aufmerksamkeit und Gelassenheit kosten. Mehr zur Stressreaktion lesen Sie im Artikel über Kampf, Flucht und Erstarrung. Was Bewegung und Essen im Schichtdienst beitragen, steht im Artikel Bewegung und Ernährung im Schichtdienst.

Wissen allein macht keinen Unterschied. Angewandtes Wissen schon.

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Häufige Fragen

Was ist Dehydration?

Dehydration oder Dehydrierung bedeutet Flüssigkeitsmangel. Der Körper verliert mehr Wasser, als er aufnimmt. Bei Einsatzkräften passiert das vor allem durch Schwitzen in Schutzkleidung und bei Hitze.

Welche Symptome hat Flüssigkeitsmangel?

Erste Zeichen sind Durst und ein trockener Mund. Dazu kommen oft Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. Auch Abgeschlagenheit sowie wenig und dunkler Urin gehören dazu. Leichter Mangel fällt oft gar nicht auf.

Wie viel sollte ich am Tag trinken?

Die DGE empfiehlt Erwachsenen rund 1,5 Liter Getränke am Tag. Bei Hitze und schwerer Arbeit ist es mehr. Der damalige Bundesfeuerwehrarzt nannte für Einsätze bei Hitze etwa drei Liter am Tag. Nach einem Atemschutzeinsatz kommen weitere 1,5 Liter dazu.

Reicht Wasser oder brauche ich Elektrolyte?

Im normalen Dienst sind Wasser und ungesüßter Tee laut DGE die besten Durstlöscher. Bei mehr als anderthalb Stunden Belastung rät die DGE-Arbeitsgruppe Sporternährung zu Getränken mit Natrium und Kohlenhydraten. Auch die DGUV nennt für die Feuerwehr Elektrolytersatz.

Wann ist Flüssigkeitsmangel ein Notfall?

Bei Verwirrtheit oder taumelndem Gang wählen Sie sofort die 112. Das gilt auch bei Krampfanfällen oder Bewusstlosigkeit. Das können Zeichen eines Hitzschlags sein. Bringen Sie die Person in den Schatten und kühlen Sie sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Selbstmanagement und Stressregulation ersetzen keine Psychotherapie und keine ärztliche Behandlung. Nach belastenden Einsätzen wenden Sie sich an die PSNV- oder PSU-Angebote Ihrer Organisation. In einer akuten Krise bekommen Sie Tag und Nacht kostenfrei Hilfe bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123. Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter 116 117. Im Notfall wählen Sie die 112.

Quellen

  1. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2024): DGUV Information 205-014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehr. Basierend auf einer Mustergefährdungsbeurteilung“. Ausgabe August 2024. Berlin: DGUV. Genutzt: S. 17 (Zeile „Flüssigkeitsverlust“: Flüssigkeitsverlust bei allen Tätigkeiten, Maßnahme „Aufnahme von Flüssigkeit (Elektrolytersatz); Begrenzung der Einsatzzeit; ggf. z. B. Kühlwesten“). https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/874
  2. DGUV Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz (2022): Fachbereich AKTUELL FBFHB-035 „Sicherheit und Gesundheit bei der Vegetationsbrandbekämpfung“. Stand 30.08.2022. Genutzt: S. 1 (Isolationswirkung der Schutzkleidung für den Innenangriff, massiver Flüssigkeitsverlust, Hitzekrampf, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag), S. 4 und 5 (Trinken vor, während und nach dem Einsatz, Faustformel mindestens 2 bis 3 Liter je Arbeitsschicht, oft bis ca. ein Liter pro Stunde, Risikogruppen wie akute Erkrankungen und Medikamente). https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/4605
  3. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2016): DGUV Information 204-037 „Erste Hilfe Karte: Akute Hitzeerkrankungen“. Ausgabe April 2016. Genutzt: Symptome und Sofortmaßnahmen bei Hitzeerschöpfung und Hitzschlag. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3108
  4. Friedrich, K. (2022): Der Bundesfeuerwehrarzt informiert … Einsatz in der „Hitzewelle“ – was kann ich tun? Information vom 14. Juli 2022, Ausgabe XIX. Berlin: Deutscher Feuerwehrverband. Genutzt: Führungsaufgabe, Ablösung, mehrmaligen Einsatz eines PA-Trägers vermeiden, Trinkmenge etwa drei Liter pro Tag, nach Atemschutzeinsatz (PA, CSA) weitere 1,5 Liter, kleine kontinuierliche Portionen, Getränke im Fahrzeug, Notfallzeichen, Rettungsdienst im Zweifel nachalarmieren. https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2022/07/Der_Bundesfeuerwehrarzt_Einsatz_unter_Hitze_07.22.pdf
  5. Deutscher Feuerwehrverband (2018): Arbeit bei Feuer und Sommerhitze. Meldung vom 03.08.2018, abgerufen am 19.10.2026. Genutzt: anstrengender Einsatz in mehrlagiger Schutzkleidung führt schnell zu extremem Flüssigkeitsverlust. https://www.feuerwehrverband.de/arbeit-bei-feuer-und-sommerhitze/
  6. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte Wasser. Stand der Ableitung 2000, abgerufen am 19.10.2026. Genutzt: Richtwert 25 bis unter 51 Jahre (Getränke 1.410 ml, feste Nahrung 860 ml, Oxidationswasser 330 ml, gesamt 2.600 ml pro Tag), erhöhter Bedarf bei Hitze und hohem Energieumsatz, Mineral- und Trinkwasser sowie ungesüßte Tees als beste Durstlöscher. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/
  7. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: DGE-Ernährungskreis, Lebensmittelgruppe Getränke. Abgerufen am 19.10.2026. Genutzt: rund 1,5 Liter pro Tag, mehr an heißen Tagen und nach dem Sport, ungesüßter Kaffee und Tee zählen in moderaten Mengen mit, zuckergesüßte und alkoholische Getränke nicht empfehlenswert. https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-ernaehrungskreis/getraenke/
  8. Mosler, S., Braun, H., Carlsohn, A., Großhauser, M., König, D., Lampen, A., Nieß, A., Oberritter, H., Schäbethal, K., Schek, A., Stehle, P., Virmani, K., Ziegenhagen, R. & Heseker, H. (2020): Position of the Working Group Sports Nutrition of the German Nutrition Society (DGE): Fluid Replacement in Sports. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 71(7-9), 178-184. https://doi.org/10.5960/dzsm.2020.453. Genutzt: hellgelber Urin als Orientierung, Wiegemethode, Durst als Orientierung im Sport, Hyponatriämie bei zu hoher Zufuhr, natrium- und kohlenhydrathaltige Getränke ab 1,5 Stunden, etwa 1,5 l pro kg Gewichtsverlust.
  9. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (2023): Flüssigkeitsmangel (Dehydration). Gesundheitsinformation.de, erstellt am 18.10.2023. Genutzt: leichter Mangel oft unbemerkt, erste Anzeichen, Zeichen bei stärkerem Mangel. https://www.gesundheitsinformation.de/fluessigkeitsmangel-dehydration.html
  10. Ganio, M. S., Armstrong, L. E., Casa, D. J., McDermott, B. P., Lee, E. C., Yamamoto, L. M., Marzano, S., Lopez, R. M., Jimenez, L., Le Bellego, L., Chevillotte, E. & Lieberman, H. R. (2011): Mild dehydration impairs cognitive performance and mood of men. British Journal of Nutrition, 106(10), 1535-1543. https://doi.org/10.1017/S0007114511002005. Genutzt: 26 Männer, mittlerer Verlust 1,59 % des Körpergewichts, mehr Fehler bei visueller Wachsamkeit, langsamere Antworten im visuellen Arbeitsgedächtnis, mehr Müdigkeit und Anspannung.
  11. Armstrong, L. E., Ganio, M. S., Casa, D. J., Lee, E. C., McDermott, B. P., Klau, J. F., Jimenez, L., Le Bellego, L., Chevillotte, E. & Lieberman, H. R. (2012): Mild dehydration affects mood in healthy young women. The Journal of Nutrition, 142(2), 382-388. https://doi.org/10.3945/jn.111.142000. Genutzt: 25 Frauen, mittlerer Verlust 1,36 %, schlechtere Stimmung, Aufgaben schwerer empfunden, weniger Konzentration, Kopfschmerzen, die meisten kognitiven Leistungen unverändert.
  12. Wittbrodt, M. T. & Millard-Stafford, M. (2018): Dehydration Impairs Cognitive Performance: A Meta-analysis. Medicine & Science in Sports & Exercise, 50(11), 2360-2368. https://doi.org/10.1249/MSS.0000000000001682. Genutzt: 33 Studien, 413 Personen, Beeinträchtigung von exekutiven Funktionen, Aufmerksamkeit und motorischer Koordination, größer bei über 2 % Verlust, Reaktionszeit-Aufgaben nicht signifikant verändert.
  13. Kashi, D. S., Hunter, M., Edwards, J. P., Zemdegs, J., Lourenço, J., Mille, A. C., Perrier, E. T., Dolci, A. & Walsh, N. P. (2025): Habitual fluid intake and hydration status influence cortisol reactivity to acute psychosocial stress. Journal of Applied Physiology, 139(3), 698-708. https://doi.org/10.1152/japplphysiol.00408.2025. Genutzt: je 16 Personen mit niedriger (1,3 l pro Tag) und hoher (4,4 l pro Tag) gewohnter Trinkmenge, Trier Social Stress Test, Cortisolanstieg nur in der Gruppe mit wenig Flüssigkeit, Angst und Herzfrequenz in beiden Gruppen ähnlich. Finanzierung: Danone Research & Innovation, vier Mitautorinnen und Mitautoren dort beschäftigt.

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